
„Zwillingsblut“ ist als Taschenbuch erhältlich > https://angewandte-theaterforschung.de/shop/zwillingsblut-zwei-frauen-finden-sich-dorf-thriller/
Das 13-stündige Hörbuch steht für Interessiert zum Anhören bereit. Kostenlos > https://volkerlist.de/zwillingsblut-hoerbuch
Viel Spaß!
Am Sonntag, den 14. Juni 2026 ab 12:00 Uhr wird der Roman in einer Lesung während des 2. Literatur-Festivals in Wetzlar, Bahnhofstr, Bühne 2 der Öffentlichkeit vorgestellt.
Dr. Kerstin Saremba meint
Eine neues Werk eines renommierten Autors: „Zwillingsblut – Zwei Frauen finden sich“.
Das Buch positioniert sich als Prosaschrift und ist die neueste Veröffentlichung eines Autors, der sonst für anspruchsvolle Fachliteratur bekannt ist.
Dr. Volker List thematisiert in „Zwillingsblut“ regionale Historie kombiniert mit dem Lebens- bzw. Leidensweg der Protagonistin Eli (Eli-Sabeth). Durch die Auseinandersetzung mit einer männlich dominierten Gesellschaft, sowie Begegnungen mit dem „alten weißen Mann“ über Selbstbestimmung hin zur Frage der persönlichen Autonomie, bietet das Werk Relevanz für aktuelle Diskurse über Gleichstellung in der heutigen Gesellschaft.
Das Werk vermeidet einen klassischen historischen Romanstatus; die Figuren wirken zeitlos und aktuell, als stünden ihre Biografien im Jetzt.
Der Stil zeichnet sich durch eine präzise Detailgenauigkeit aus. Die Satzstruktur pendelt zwischen kurzen, pointierten Einheiten und langen, verschachtelten Konstruktionen, wodurch rhythmische Spannung entsteht und die Innenperspektiven der Figuren verstärkt werden.
Wechselnde Blickrichtungen erlauben eine pluralistische Identitätskonstellation; Innen- und Außenperspektiven verschränken sich, sodass individuelle Wahrnehmungen zu kollektiven Erkenntnissen beitragen.
Eine besondere Stärke liegt in der Bildsprache: Eine visionäre Symbolik verwandelt alltägliche Situationen in Kristallisationspunkte menschlicher Bedeutung. Der Tonfall analytisch und zugleich empathisch. Die episodenhafte Struktur erzeugt eine mosaikartige Temporalität; Vergangenheit, Gegenwart und mögliche Zukünfte verweben sich, ohne in Nostalgie zu verfallen.
List bietet eine gedankliche Expedition durch verschiedene Lebensentwürfe, jeweils mit eigener Tonlage und Perspektive, was die Vielfalt weiblicher Erfahrungen und Wahrnehmungen sichtbar macht: „Sie erkannte die Bibel als nützlich: ein Katalog emotional aufgeladener meist männlicher Archetypen, ein Schatz von Metaphern, ein Übungstext für Schauspielerinnen. Archiv für patriarchales Welttheater. Die Beichte war für Eli kein Ort der Läuterung – sondern der Performanz.“
Der Leser erfährt emotionale Zugänge über präzise Beobachtung und durchdachte Metaphern.
Zwillingsblut ist ein kraftvolles, zeitloses Werk, das man gelesen haben muss, dass durch seinen präzisen und sensiblen Stil sowohl literarischen Genuss als auch analytische Tiefe bietet.
Beate Schimko Regionalberatung LandKulturPerlen meint
Volker List durfte ich bei seinem engagierten Einsatz für kulturelle Bildung in der Region kennenlernen. Die Hörversion des Romans schätze ich sehr. Volker List ist mit ruhiger, zugewandter Stimme ganz präsent. Die Sprache des Romans hat erzählerische Klarheit und gleichzeitig behutsame Transparenz, die Raum für das Eigene lässt. So können sich Geschichten, erzählt und erlebt, fiktiv und real, zu etwas Neuem verweben. Vielen Dank dafür!
Mechthild Vaillant meint
Dr. List beherrscht die Kunst mit seiner Stimme die Erzählung der Geschichte lebendig werden zu lassen
Maike Arz meint
Die Hörversion zum neu herausgebrachten Roman von Herrn Dr. List lebt für mich ganz besonders von der Stimme des Autors. So emotional, intensiv und authentisch – man wird sofort hineingezogen und möchte einfach weiterhören. Die Stimme transportiert die Gefühle der Geschichte auf eine Weise, die mich wirklich begeistert hat. Für mich ein absolut gelungenes Hörerlebnis und eine klare Empfehlung in den Roman einzutauchen.
Lars Ruppel meint
Wer List kennt weiß, der macht alles voll und ganz. Seine Hingabe und Akribie ist nun auch literarisch in Romanform manifestiert. 13 Stunden, vom Autor selbst gelesen und vor allem: gefühlt. Man hört förmlich seine Mimik, seine Begeisterung, seine Vorfreude und seinen Stolz auf das Werk. Wie schön muss das erst sein, ihn live bei einer Lesung zu erleben!